28. August 2009

Der Countdown läuft – ab dem 31.8. gibt’s an den Kiosken das neue Berliner Kulturmagazin BerlinBlock. Für „schlappe 4,80 Euro“ versprechen die die Macher monatlich 132 Seiten „gut recherchierte Geschichten, schöne und ungewöhnliche Fotos und nicht zuletzt ein durchdachtes und schönes Layout.“ Unter www.berlinblock.de kann man bislang eine kurze Vorankündigung lesen, den Newsletter ordern und ein „präventives Katze-im-Sack-Abo für Sympathisanten“ bestellen. Wir sind gespannt!
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25. August 2009
Der Berliner E-Reader-Hersteller Txtr, der zur Frankfurter Buchmesse einen E-Reader mit Mobilfunk-Anbindung auf den Markt bringen will, kooperiert mit dem Mobilfunkanbieter Ecotel. Das Kostenmodell sei ähnlich wie bei Amazons Kindle: Für Datenübertragung und Mobilfunknutzung muss der Endkunde nichts bezahlen, die Kosten übernimmt Txtr. Der Preis für das Lesegerät stehe noch nicht fest, werde aber “etwas über den bisherigen Geräten am Markt liegen” so Ulrik Deichsel, Head of Business Development bei Txtr, gegenüber dem Börsenblatt.
(Via boersenblatt.net.)
6. Juli 2009
Der Fachverlag Springer Science+Business Media erwartet, dass er innerhalb der kommenden Jahre mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit wissenschaftlichen, technischen und medizinischen Veröffentlichungen für E-Book-Reader erzielen wird. Während herkömmliche Verlage prognostizierten, dass sie in diesem Jahr im Durchschnitt 3 Prozent ihres Umsatzes mit E-Book-Titeln erwirtschaften, sei dieser Anteil bei Springer SBM bereits jetzt schon “signifikant”. Das erfuhr die Financial Times im Gespräch mit Olaf Ernst, “President eProductManagement & Innovation” des Verlags. Genaue Zahlen wollte Ernst demnach nicht nennen.
(via heise)
2. Juli 2009
Im Börsenblatt Online wird über einen Artikel von Klaus Wrede, Geschäftsführer des Fachverlags Symposion, diskutiert, der dafür plädiert, das illegale Kopieren nicht zu verfolgen, sondern zu legalisieren. Verlage sollten sich darauf konzentrieren, neue, attraktive Angebote zu entwickeln, die einen Mehrwert versprechen, für den der Kunde auch zu zahlen bereit ist. „Verlage werden nicht gegen die neuen Marktbedingungen Geld verdienen, sondern nur mit ihnen.“
(Via börsenblatt.)
30. Juni 2009
Gefunden in der FR: interessanter Artikel von Thomas Rohde darüber, wie sich Verlage auf das Geschäft mit E-Books vorbereiten (könnten):
„Dass die meisten Buchmenschen in den Verlagen nicht gerade digital natives oder early adopters sind, lässt befürchten, dass sie viele dieser Chancen vertun oder erst erkennen, wenn andere sie längst umgesetzt haben. Dass auch die Mehrzahl des Lesepublikums genauso wenig technologieaffin ist, schafft der Buchbranche dabei bisher immerhin einen gewissen Aufschub. Nur langsamer als ihre Kunden darf sie nicht sein.“
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(via @keinundaber)
29. Juni 2009
„Das Amazon Kindle wird vorerst nicht nach Deutschland kommen. Grund sind zu hohe Kosten der Mobilfunkanbieter.“
(Via teltarif.de.)
18. Juni 2009
„Eigentlich bräuchten wir viele Experimente, um neue Geschäftsmodelle auszuloten.“ Telepolis hat mit dem Münchner BWL-Professor Dietmar Harhoff über Urheberrechtsfragen gesprochen. Harhoff, Professor am Institut für Innovationsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation, hält eine weitere Stärkung des Urheberrechts aus ökonomischen Gründen für falsch. Er plädiert hingegen für eine Verkürzung, die Schutzfrist solle, je nach Produkt zwischen fünf und dreißig Jahren liegen
(Via ‹elektrolese›.)
15. Juni 2009
“Der kürzlich eröffnete Scribd Store, ein Onlineshop für elektronische Bücher der Plattform Scribd, erweitert sein Programm: Der Verlag Simon & Schuster wird künftig rund 5.000 digitale Titel aus seinem Verlagsprogramm anbieten.”
(Via Golem.de.)