Bei Jung und Alt werden Soziale Netzwerke immer beliebter. Im Durchschnitt nutzen knapp 70 Prozent der österreichischen Internetuser zumindest ein Soziales Netzwerk, wie eine von der GfK Austria durchgeführte Studie zu Social Networks und Web-2.0-Plattformen ergab. Unter den 14- bis 19-Jährigen werden Facebook & Co. von praktisch allen genutzt. Die beliebtesten Plattformen sind Facebook, StudiVZ und YouTube
Im Vorfeld der Buchmesse fand ebenfalls in Frankfurt die von O’Reilly organisierte Konferenz Tools of Change for Publishing (TOC) statt. Mit einigen hochkarätigen RednerInnen war die Konferenz gut besetzt. Mittlerweile sind alle Präsentationen der Konferenz veröffentlicht und können auf der TOC-Website heruntergeladen werden. Interessante Berichte und Kommentare zur Konferenz finden Sie u. a. beim perlentaucher und im literaturcafé.
Am Wochenende fand in Berlin das 2. Treffen der Community Manager, das CommunityCamp, statt. Leider hatte ich wenig Zeit und konnte nur kurz vorbeischauen. Besonders interessiert hat mich aber die Präsentation von Ralf Zosel vom Verlag C. H. Beck. Zosel sprach über seine Erfahrungen beim Aufbau der beck-community mit Drupal. Er bestätigte im Großen und Ganzen meine eigenen Erfahrungen mit Drupal: Drupal ist ein tolles Content-Management-System mit unzähligen (manchmal eher verwirrend vielen) Möglichkeiten und einer sehr lebendigen und hilfsbereiten Community. Ein Webprojekt auf Drupal-Basis lässt sich mit relativ geringem Aufwand einrichten und ausbauen, und auch wenn sich manchmal nicht alle Wünsche realisieren lassen (z. B. wenn sich mal wieder zwei Module gegenseitig in die Quere kommen. Insgesamt überwiegen doch die Vorteile. Die Session gab einen interessanten Einblick und machte Lust auf mehr – im nächsten Jahr! Über den Sonntag berichtet der 360°-Blog ausführlicher.
Engadget hat einen ersten kurzen Blick auf den E-Book-Reader des amerikanischen Verlagshauses Barnes & Noble geworfen: Der Nook ist ein bisschen dicker als vergleichbare Geräte und besticht von vorne mit einem sehr reduzierten Design. Der LCD ist wohl ganz nett, aber nicht besonders hell und der Blickwinkel ist nicht sehr groß. Das Interface wirkt dafür recht intuitiv.
Der Nook hat einen 6-Zoll großen E-Ink-Bildschirm mit darunter angeordnetem Farbtouchscreen für Navigation und Einstellungen – und er läuft mit Android. Die digitalen Schmöker können auch an Freunde ausgeliehen werden, der Nook hat 3G und WiFi. Der Preis liegt bei 259 Dollar, ab November wird das Gerät ausgeliefert.
bob ist eine Partnerschaft des Berlin Verlags mit dem Verbund der öffentlichen Bibliotheken in Berlin (VÖBB) und bietet ein virtuelles Buchregal mit Titeln des Berlin Verlags an. Auf diese können alle Leserinnen und Leser der im VÖBB organisierten Büchereien bequem von zu Hause aus zugreifen, sie komplett lesen oder im Volltext durchsuchen. Der Zugriff erfolgt einfach über den Internetbrowser.
Im ersten Schritt enthält bob 11 prominente Titel, darunter Ingo Schulzes Adam und Evelyn, Orlando Figes’ Die Flüsterer, Peter Esterházys Keine Kunst (bestes Fußball-Buch) und den aktuellen Roman von Drachenläufer-Autor Khaled Hosseini.
Der lange erwarteten Ankündigung, dass der E-Book-Reader nun in über 100 Ländern (auch in Deutschland) erhältlich sei, folgen in der Pressemeldung eine Reihe von Einschränkungen. Ab 19. Oktober wird der Kindle aus den USA versandt. Der Preis summiert sich, wie SpiegelOnline errechnet, auf rund 300 Euro, inklusive Versandkosten, Import Fees Deposit und Einfuhrumsatzsteuer. Die von SpOn verkündete “weltweite UMTS-Flatrate” klingt in der Pressemeldung jedoch anders: „Leser, die in Ländern wohnen oder in Länder reisen, die über Netzabdeckung für Kindle Wireless verfügen, können drahtlos im Kindle Store einkaufen“. Da es in Deutschland bislang noch keinen Mobilfunkpartner gibt, müssen gekaufte Titel, wie bei anderen E-Book-Readern auch, per USB-Kabel übertragen werden. Zurzeit stehen nach Amazon-Angaben im Kindle-Store über 200.000 englischsprachige Bücher und mehr als 85 US-amerikanische und internationale Top-Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung.
Auf libreka.de starten am 29. September die libreka! Download-Days. Bis zum 10. November kann an jedem Dienstag jeweils ein E-Book für 24 Stunden kostenlos heruntergeladen werden, teilt die MVB mit, die libreka! betreibt. Während der Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober steht sogar täglich ein E-Book kostenlos zum Download zur Verfügung. Unter den Titeln finden sich z. B. Hertha Müllers Roman Atemschaukel, Ingo Schulze: Adam und Evelyn und Ernst-Willhelm Händler: Welt aus Glas (die ganze Liste der Titel und Termine).
E-Book-Reader sind noch nicht alltagstauglich. So lautet das Fazit einer Studie eines Schweizer Usability-Labors. Gut abgeschnitten hat eigentlich nur ein Gerät, der Reader von Sony. Kaufen würden die meisten Kunden aber jetzt noch nicht. Wie das Online-Magazin netzwelt.de berichtet, hat das Schweizer Institut für Fernstudien- und E-Learning-Forschung eine Reihe von E-Book-Readern in seinem Usability-Labor getestet und kommt zu einem ernüchternden (für jeden, der ein solches Gerät mal in den Händen gehalten hat, jedoch wenig überraschenden) Ergebnis: Die Geräte seien noch nicht ausgereift.
Die Ergebnisse der Studie können in einem pdf von der Website des Unternehmen heruntergeladen werden. Außerdem hat das Schweizer Fernsehen die Studie in der Sendung ‘Kassensturz’ präsentiert.