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	<title>publishblog.de &#187; Bücher digital</title>
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	<description>Informationen, Tipps und Links für Verlage zum Thema Internet</description>
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		<title>Lesehinweis: Das Buch im Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage Online]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagsbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Von Gunten macht sich nach seinem Besuch der Frankfurter Buchmesse lesenswerte Gedanken über die Zukunft des Buches im Internet: &#160; „Das E-Book ist nicht die Zukunft des Buches im Netz. Das E-Book ist zwar eine digitale Form des Buches, aber es entspricht immer noch den alten Konzept der Werkskopie, die in sich geschlossen, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Von Gunten  macht sich nach seinem Besuch der Frankfurter Buchmesse lesenswerte Gedanken über die Zukunft des Buches im Internet:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das E-Book ist nicht die Zukunft des Buches im Netz. Das E-Book ist zwar eine digitale Form des Buches, aber es entspricht immer noch den alten Konzept der Werkskopie, die in sich geschlossen, und nur über Textreferenzen mit der restlichen Welt verbunden ist. Das E-Book, wie es den Verlagen derzeit vorschwebt ist einfach eine simple 1:1 Übertragung der Buch-Metapher in die digitale Welt.<br />
&nbsp;<br />
Es geht aber, bei der sich abzeichnenden Veränderung gar nicht so sehr um die Digitalisierung an und für sich; diese ist nur die Voraussetzung für etwas viel wichtigeres und grösseres: das Netz. Und hier im Netz dreht sich alles nur um eines: um den Link. … “</p>
<p><a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2ZlZWRwcm94eS5nb29nbGUuY29tL35yL0J1Y2hOZXR6L34zL0FHSmtHTDJZQUI0Lw==">» Weiterlesen</a><br />
&nbsp;</p>
<p>(Via <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2J1Y2h1bmRuZXR6LmNvbQ==">buch &#038; netz</a>.)</p>
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		<title>Crowdsourcing in der Buchbranche</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 11:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Verlagsbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[Crowdsourcing und Crowdfunding sind ein interessanter Trend zum gemeinschaftlichen Erstellen und Finanzieren von Projekten im Internet, dessen Auswirkungen und Chancen seit kurzem auch in der Buchbranche diskutiert werden. Ende Mai fand zu diesem Thema in Berlin ein vom Börsenverein des deutschen Buchhandels und BaseCamp veranstaltete Nachfolgeveranstaltung zum Buchcamp im Frankfurt statt. &#160; Crowdsourcing bezeichnet stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Crowdsourcing und Crowdfunding sind ein interessanter Trend zum gemeinschaftlichen Erstellen und Finanzieren von Projekten im Internet, dessen Auswirkungen und Chancen seit kurzem auch in der Buchbranche diskutiert werden. Ende Mai fand zu diesem Thema in Berlin ein vom Börsenverein des deutschen Buchhandels und BaseCamp veranstaltete Nachfolgeveranstaltung zum <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2J1Y2hjYW1wLm1peHh0LmRlLw==">Buchcamp</a> im Frankfurt statt.</strong><br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Dcm93ZHNvdXJjaW5n">Crowdsourcing</a> bezeichnet stark vereinfacht das gemeinschaftliche Erstellen von Inhalten ohne Bezahlung, <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Dcm93ZGZ1bmRpbmc="> Crowdfunding</a> stellt eine spezielle Form davon dar, bei der die Beteiligten nicht Inhalte, sondern Geld für die Entwicklung eines Projektes beitragen. Während lange das Internet für seine &#8220;Umsonstkultur&#8221; verschrien war, stellen neuerdings Bezahlplattformen wie <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cHM6Ly9mbGF0dHIuY29tLw==">flattr</a> unter Beweis, dass viele Nutzer durchaus bereit sind, für Inhalte zu bezahlen und sich an sinnvollen Projekten &#8211; inhaltlich, aber auch finanziell &#8211; zu beteiligen. Dies schließt zum einen die Beteiligung an Buchprojekten in Form von Bewertungen und Rezensionen in Communities ein, wie bei <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uZW9ib29rcy5jb20=">neobooks</a>, einem vom Droemer Knaur Verlag entwickelten Auffangbecken für unverlangt eingesandte Manuskripte, wie auch die Finanzierung eines Buchprojektes durch Vorab-Finanzierung andererseits. Dieses Subskriptionsmodell, das in der Buchbranche schon seit Jahrhunderten praktiziert wird, wurde gerade von der Internetplattform <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2V1cnljbGlhLmRlLw==">euryclia</a> erfolgreich online umgesetzt. <span id="more-437"></span>Das von Bloggern und im Internet aktiven Journalisten verfasste Buch &#8216;Universalcode. Journalismus im digitalen Zeitalter&#8217;, wurde auf der Plattform zur Subskription angeboten. Dabei übernehmen die Autoren selbst einen Großteil der traditionellen Verlagsarbeit, wie Lektorat und vor allem das Marketing und versprechen sich im Gegenzug mehr Einflussmöglichkeiten und einen höheren Anteil am Verkaufspreis. Zudem kann durch die Unterstützer-Werbung im Vorfeld der Publikation das Zielpublikum stärker an der Entstehung des Werkes beteiligt und an das Projekt gebunden werden. Immerhin mehr als 700 Unterstützer konnten auf diese Weise für den Titel gewonnen werden. Das Subskriptionsmodell ist in der klassischen Verlagsarbeit nur noch äußerst selten und überwiegend bei besonders hochwertigen und prestigeträchtigen Projekten wie Werkausgaben anzutreffen. Es wird interessant zu beobachten sein, inwiefern sich dieses Geschäftsmodell online tatsächlich nachhaltig erfolgreich betreiben lässt – denn auf den Vertriebswegen des klassischen Buchhandels verdienen viele Beteiligte mit. Andererseits ist &#8216;Universalcode&#8217; ein Titel, der vom Thema und den Autoren her wie geschaffen ist für das erfolgreiche Online-Marketing. 18 Autoren, viele davon bekannte BloggerInnen und Twitterer, online sehr gut vernetzt, bilden eine optimale Voraussetzung für das Gelingen des Projektes. Ich bin gespannt, ob sich diese Konstellation wiederholen lässt.<br />
&nbsp;<br />
<em>Open-Source-Kultur</em><br />
&nbsp;<br />
Ein anderes erfolgreiches Crowdfunding-Projekt aus dem Bereich Musik möchte ich noch kurz vortellen: Der Webentwickler Robert Douglass und die Konzertpianistin Kimiko Ishizaka suchten über das <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5raWNrc3RhcnRlci5jb20vcHJvamVjdHMvMjkzNTczMTkxL29wZW4tZ29sZGJlcmctdmFyaWF0aW9ucy1zZXR0aW5nLWJhY2gtZnJlZQ==">Kickstarter</a>-Portal, eine Funding-Plattform für kreative Projekte, nach Unterstützern für Ihr <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5vcGVuZ29sZGJlcmd2YXJpYXRpb25zLm9yZw==">Open-Goldberg-Projekt</a>. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass Musikwerke wie Bachs Goldberg-Variationen zum kulturellen Erbe gehören und somit für alle verfügbar sein sollten. Allerdings gibt es davon keine urheberrechtsfreie Einspielung und keine lizenzfreien Notenblätter. Daher suchten sie Unterstützer, die es möglich machen, das Stück in einer hochwertigen Studioaufnahme einzuspielen und die Noten zu setzen, die zukünftig unter einer <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2NyZWF0aXZlY29tbW9ucy5vcmcvY2hvb3NlL3plcm8v">Creative-Commons-Zero-Lizenz</a> allen Interessierten ohne Einschränkung zur privaten wie auch kommerziellen Nutzung zur Verfügung stehen soll. Ziel war, 15.000 Dollar dafür zu generieren, am Ende fanden sich über 400 Unterstützer, die insgesamt über 23.000 Dollar zusagten (im Durschschnitt $ 56/ca. 38 €). Wie bei Open-Source-Software wird also auch hier durch eine gemeinschaftliche Anstrengung etwas geschaffen, das der Allgemeinheit im Anschluss kostenfrei zur Verfügung steht. Ein symphatisches, unerstützenswertes Modell.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<em>Weitere Berichte zur Buchcamp-Veranstaltung:</em></p>
<p>http://www.udldigital.de/die-crowd-im-nacken-das-buchcamp-zu-gast-im-base_camp/</p>
<p>http://www.kohlibri-blog.de/2011/05/sourcrowdsourcing/</p>
<p>http://www.e-book-news.de/der-leser-hat-das-wort-crowdsourcing-in-der-verlagsbranche/</p>
<p>http://www.litaffin.de/veranstaltungen/buchcamp-berlin-visionen-zulassen-oder-wie-sexy-ist-ein-ebook-reader/</p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Zum Open-Goldberg-Projekt:</em></p>
<p>http://www.opengoldbergvariations.org/</p>
<p>http://www.kickstarter.com/projects/293573191/open-goldberg-variations-setting-bach-free</p>
 <img src="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=437" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachlese I: Frankfurter Buchmesse</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 14:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[© Chappatte – www.globecartoon.com &#160; Auch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, die vom 6.–10. Oktober stattfand, waren die Themen Digitalisierung und E-Books wichtige Aspekte. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dabei eine angenehme Nüchernheit und Selbstverständlichkeit in die Diskussionen und Gespräche eingekehrt. Das Thema verursacht nicht mehr so viele Schweißausbrüche bei Verlagen, der „Hype“ hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-390" title="Here comes the iPad" src="http://www.publishblog.de/wp-content/ipad-300x202.png" alt="" width="300" height="202" /><br />
© Chappatte – <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nbG9iZWNhcnRvb24uY29t">www.globecartoon.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch auf der diesjährigen <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idWNobWVzc2UuZGU=">Frankfurter Buchmesse</a>, die vom 6.–10. Oktober stattfand, waren die Themen Digitalisierung und E-Books wichtige Aspekte. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dabei eine angenehme Nüchernheit und Selbstverständlichkeit in die Diskussionen und Gespräche eingekehrt. Das Thema verursacht nicht mehr so viele Schweißausbrüche bei Verlagen, der „Hype“ hat sich gelegt, viele Befürchtungen und Erwartungen haben sich, seit die Lesegeräte auf dem Markt sind, sehr relativiert. Angesichts der Komplexität des Themas – vom digitalen Workflow in der Herstellung, über die passenden E-Book-Formate bis hin zum Thema Social-Media-Marketing – ist klar, dass es die eine, optimale Lösung nicht gibt, dass jeder Verlag, abhängig von seinen Zielgruppen, Produkten und Kapazitäten, seinen eigenen Weg finden muss. Und es ist auch klar geworden, dass das Internet angesichts des Stellenwertes, das es für die nachwachsenden Zielgruppen hat, an Bedeutung gewinnen wird. Dabei ist es weder ein Allheilmittel gegen sinkende Absätze noch das Böse schlechthin, das sich in „Umsonstmentalität“ und „illegalen Tauschbörsen“ manifestiert.<br />
<span id="more-383"></span><br />
Das dominierende Thema im Bereich E-Books war erwartungsgemäß das iPad und, damit verbunden, die sogenannten enhanced E-Books, d. h. multimedial durch Links, Videos, Soundtracks usw. erweiterte Bücher, die bevorzugt als App für das iPhone oder iPad verkauft werden. Apps erscheinen den Verlagen momentan als beste Möglichkeit, ihre Inhalte zu verkaufen. Dabei werden die Bücher oder Zeitschriften in der Regel als PDFs oder im ePub-Format kopiergeschützt über den iTunes-Store verkauft. Obwohl Anbieter mit mobil-optimierten Websites eine wesentliche größere Reichweite erreichen könnten, gelten die Apps bei Verlagen momentan als Medium der Wahl, da sie die Bedingungen der Verlage, vor allem an DRM, erfüllen und vom Kunden trotz Einschränkungen am ehesten akzeptiert werden.</p>
<p>Außer am strengen Kopierschutz halten viele Verlage daran fest, für die E-Book-Variante eines Titels (mindestens annähernd) denselben Preis zu verlangen wie für die gedruckte Variante. Dies akzeptieren viele potenzielle Kunden nicht: Aufgrund der meist nicht ausgereiften technischen Grundlagen (1:1-Umsetzung als PDF, unattraktive Graustufen-Displays bei Readern) und der Einschränkungen der Nutzung (Festlegung auf bestimmte Geräte, Leserecht statt Besitz und Verfügbarkeit) empfinden sie das E-Book als minderwertig gegenüber dem gedruckten Buch. Will man ernsthaft E-Books verkaufen und mit vergleichbarem Engagement wie bei Printtiteln vertreiben, werden diese Preise und Einschränkungen nicht zu halten sein.</p>
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		<title>Nachlese: Buchmesse Leipzig</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>

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		<description><![CDATA[„E-Books – ein Jahr nach dem Hype“ war der Titel einer Podiumsdiskussion zu Beginn der Buchmesse in Leipzig, der zugleich die vorherrschende Stimmung auf der Messe gut beschrieb. Die in den letzen zwei Jahren zwischen digitaler Euphorie und Kulturpessimismus oszillierenden Erwartungen der Buchbranche angesichts der Internets und der Digitalisierung sind nüchterner Analyse und Pragmatismus gewichen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„E-Books – ein Jahr nach dem Hype“ war der Titel einer Podiumsdiskussion zu Beginn der Buchmesse in Leipzig, der zugleich die vorherrschende Stimmung auf der Messe gut beschrieb. Die in den letzen zwei Jahren zwischen digitaler Euphorie und Kulturpessimismus oszillierenden Erwartungen der Buchbranche angesichts der Internets und der Digitalisierung sind nüchterner Analyse und Pragmatismus gewichen. Erste Zahlen, die vereinzelt vorgelegt werden, zeigen nach genauer Betrachtung, dass der Markt in Deutschland wohl noch einige Zeit ein Nischendasein fristen wird. Dabei gilt es natürlich auch dabei zu differenzieren. Deutlich wird, dass insbesondere der internationale Markt für Fachbücher bereits jetzt einen sehr großen Anteil seines Umsatzes digital erwirtschaftet. <span id="more-361"></span><br />
<br />
Bereits zur Frankfurter Buchmesse im Oktober verkündete Andrew Savikas von O&#8217;Reilly, dass der Verlag schon mehr Exemplare eines Titels für iPhones als gedruckt absetze. Auch in Leipzig bestätigte Dagmar Laging (Vice President Sales Springer Science+Business Media) den Trend zum Digitalen im Fachbuchbereich. Springer erwirtschaftet nach ihrer Auskunft bereits über 40 % des Umsatzes mit Büchern auf digitalem Weg, hauptsächlich durch den Verlauf von Paketen an institutionelle Kunden. Während der englischsprachige Fachbuch-Weltmarkt ein riesiges Potential für E-Books bereithält, sieht es im Bereich der deutschsprachigen Belletristik derzeit ganz anders aus. Die von Random House veröffentlichte Zahl von 100.000 verkauften E-Books ist bei genauerer Betrachtung eher ernüchternd. Denn anders als Die Zeit <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL2t1bHR1ci9saXRlcmF0dXIvMjAxMC0wMy9lYm9va3MtYnVjaG1lc3Nl">schreibt</a>, wurden diese nicht im Jahr 2009, sondern insgesamt, also vom Jahr 2000 bis Anfang 2010 verkauft. Und betrachtet man die von Random House verkündeten Startauflagen, die auch bei anspruchsvolleren Hardcover-Titeln bei 50.000 Exemplaren liegen können, wird der Anteil der verkauften E-Books eher im Promillebereich zu suchen sein. Dennoch gab sich Frank Sambeth (Chief Operating Officer, Verlagsgruppe Ramdom House) optimistisch. Die meisten der 100.000 E-Books habe man im Verlauf des letzten Jahres, also nach dem Martkstart der E-Book-Lesegeräte wie dem Kindle, verkauft. Er erwarte eine ähnliche Entwicklung wie sie in den letzten Jahren in den USA stattgefunden hat und prognostizierte den Anfang eines exponentiellen Wachstums, das schon in zwei Jahren bis zu 4 % des Umsatzes erreichen könne.<br />
<br />
Naturgemäß anders und eher kulturpessimistisch blickten die beiden anderen Gesprächsteilnehmer, Rainer Groothius (Groothuis, Lohfert, Consorten) und Gregor Dotzauer (Tagesspiegel), auf die zu erwartende Entwicklung. Dabei war es Groothuis nicht um das Gestalten „schöner“ Bücher bange, da er 90 % der Neuerscheinungen schon heute als „nicht schön“ betrachte und darin keine weitgehende Veränderung erwarte. Vielmehr beklagte Groothuis das Verschwinden der kleinen Buchhändler und ihrer „Zuwendungskompetenz“ und den damit einhergehenden Verlust kultureller Werte. Dotzauer stimmte in das Lamento ein und fragte, wo in Zukunft die Beratungskompetenz des Feuilletons denn zu finden sei, wenn  alles ins Internet abwandere. Etwa in Communities, so seine rhetorische Frage.<br />
<br />
Durchaus, so konnte man im weiteren Verlauf der Messe den Eindruck gewinnen, denn viele Verlage setzen verstärkt auf das Marketing in Social Networks und Communities. Begleitet von Veranstaltungen wie der <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5sb3ZlbHlib29rcy5kZS9ha3Rpb24vYnVjaC1zb2NpYWx3ZWIv">BuchSW</a>-Konferenz vor einigen Wochen, wagen sich immer mehr Verlage in das direkte Gespräch mit ihren Kunden via Twitter, Facebook und Co. und versuchen, vor allem jüngere Zielgruppen, die über Buchhandlungen nur noch schwer zu erreichen sind, im Internet für Ihre Titel zu interessieren. Es wäre ja wünschenswert, wenn das gelänge und der Kontakt junger Leserinnen und Leser mit der Verlagsbranche sich nicht auf das Durchschleusen von Schulklassen durch die Hallen der Leipziger Buchmesse beschränkt.</p>
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		<title>Nach dem iPad-Event</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
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		<description><![CDATA[© Chappatte &#8211; www.globecartoon.com Eine Woche nach dem Apple-Event ist es mal Zeit, zurückzublicken, und, nachdem sich der Pulverdampf der enttäuschten Erwartungen und euphorischen Lobpreisungen gelegt hat, zu schauen, was von dem Apple-Tablet nun wirklich zu erwarten ist. Dabei hat, unter allen Kommentatoren, mal wieder David Pogue das wohl weitsichtigste Urteil gesprochen: „it’s too early [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.publishblog.de/wp-content/iBook-300x228.png" alt="" title="ipad" width="300" height="228" class="alignleft size-medium wp-image-290" /><br />
© Chappatte &#8211; <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5nbG9iZWNhcnRvb24uY29t">www.globecartoon.com</a></p>
<p>Eine Woche nach dem Apple-Event ist es mal Zeit, zurückzublicken, und, nachdem sich der Pulverdampf der enttäuschten Erwartungen und euphorischen Lobpreisungen gelegt hat, zu schauen, was von dem Apple-Tablet nun wirklich zu erwarten ist. Dabei hat, unter allen Kommentatoren, mal wieder <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3BvZ3VlLmJsb2dzLm55dGltZXMuY29tLzIwMTAvMDEvMjcvdGhlLWFwcGxlLWlwYWQtZmlyc3QtaW1wcmVzc2lvbnMv">David Pogue</a> das wohl weitsichtigste Urteil gesprochen: „it’s too early to draw any conclusions“. Warten wir&#8217;s ab!<span id="more-289"></span></p>
<p>Dennoch: Wie der Technikpublizist<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L3MvUnViQ0VCMzcxMkQ0MUI2NEMzMDk0RTMxQkRDMTQ0NkQxOEUvRG9jfkU5RDNDMDUwNTRFMUI0QTJGODc2NzRBQ0I2MzU1MDREQn5BVHBsfkVjb21tb25+U2NvbnRlbnQuaHRtbA=="> John Markoff</a> zurecht feststellt, ist das iPad ein weiterer Schritt in das Post-PC-Zeitalter. Das Internet emanzipiert sich weiter vom Computer, nach den Handys und Netbooks kommt jetzt eine neue Generation von Geräten, die das Internet noch stärker in das Alltagsleben integrieren werden. Twitter, Social Networks wie Facebook, RSS-Feeds und Chats konnten schon auf dem Handy benutzt und die Vernetzung mit Freunden und Geschäftspartnern unterwegs aufrechterhalten werden. Der Ausbau schnellerer mobiler Internetzugänge und webbasierter Anwendungen („Cloud Computing“), die selbst keine großen Kapazitäten erfordern und daher auf der Anwenderseite keine mächtigen Computer mehr benötigen, hat das „mobile Leben&#8221; (Nokia) ermöglicht. GPS auf dem Handy und Geolocation-Dienste wie foursquare.com, die den eigenen Aufenthaltsort ermitteln und Freunde, Events und Ausgehtipps in der Nähe anzeigen, sind eine logische Folge davon. </p>
<p>Während Apples neuer großer Gegenspieler Google mit seinem Browser, einem PC- und Handy-Betriebssystem und jetzt auch einem eigenen Handy weiter auf ein möglichst umfassendes Online-Serviceangebote und dem damit verbundenen Sammeln von Informationen setzt (wobei der Schein von „<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jsb2cudGFsa2Fib3V0LmRlLzIwMTAvMDIvMDIvZGVyLWFuZ2VibGljaGUta2FtcGYtYXBwbGUtZ2VnZW4tZ29vZ2xlLWFscy1rYW1wZi16d2lzY2hlbi1rb250cm9sbGUtdW5kLWZyZWloZWl0Lw==">Freiheit</a>“ nur als Teil des Google-Geschäftsmodells zu sehen ist, Autoren und Verlage können ein Lied davon singen), verfolgt Apple als Hard- und Softwareanbieter eine andere Strategie, die, wie Markoff zurecht herausstellt, von Misstrauen gegenüber Cloud-Computing und Online-Netzwerken geprägt ist. Apples eigenes, kostenpflichtiges Cloud-Computing-Angebot „MobileMe“ war und ist, angesichts der kostenlosen Konkurrenz, nur mäßig erfolgreich. Neben der Haptik der schön designten Geräte und der nahtlosen Hard- und Software-Integration (Apples altes Alleinstellungsmerkmal, als Microsoft noch der große Gegenspieler war: „Es funktioniert einfach&#8221;) setzt Apple auf die Kontrolle des Zugangs zu den Inhalten. Wie schon bei den iPhone-Apps werden auf dem iPad nur diejenigen Programme laufen, die das Gefallen von Apple und damit Aufnahme in den Apple-Shop finden. Der App-Download von anderen Websites wird von Apple verhindert und ist nur mit gehackten Geräten möglich. Auch Flash, eine weit verbreitete Anwendung auf Internetseiten bleibt bei Apple ausgesperrt &#8211; für beides gibt es keine plausiblen Gründe, denn Geräte anderer Anwender wie Nokia, ermöglichen sowohl das eine wie das andere. Eine Praxis der Kontrolle, an der immer lauter <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYWNub3Rlcy5kZS8yMDEwLzAxLzI5L2lwYWQtZHJtLWRlZmVjdGl2ZWJ5ZGVzaWduLXJlbGVhc3QtZGllLXBldGl0aW9uLXZvci1kZW0tcHJvZHVrdC8=">Kritik</a> geübt wird, Geschichten von <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hcGZlbG5ldC5kZS8yMDA5LzA5LzAzL2FwcGxlcy1pdHVuZXMtYXBwLXN0b3JlLWJld2lsbGlndW5ncy1wcm96ZXNzLWVpbmUtbGFuZ2UtaG9ycm9yZ2VzY2hpY2h0ZS1vaG5lLWVuZGUv">aus abwegigen Gründen</a> (auch <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50YXouZGUvMS9sZWJlbi9tZWRpZW4vYXJ0aWtlbC8xL2FwcGxlLXplbnNpZXJ0LWJpbGQv">hier</a>) oder gar ganz <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5tYWNsaWZlLmRlL2lwaG9uZS1pcG9kL3NvZnR3YXJlL3BvbGl0aWtlci1rYXJpa2F0dXJlbi1hcHAtYWJnZWxlaG50">ohne Begründung</a> abgelehnten Apps sind so legendär wie zahlreich. </p>
<p>Die „Ausweitung der App-Kampfzone“ (<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jld2VnbGljaGUtbGV0dGVybi5kZS8yMDEwLzAxL3ZlcmxhZ2UtYmVncnVlc3Nlbi1pcGFkLWlib29rcy1pZHJtLw==">Thomas Rohde</a>) sowie der Einsatz eines vermutlich proprietären <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL25ldHp3ZWx0L2dhZGdldHMvMCwxNTE4LDY3NTM3MywwMC5odG1s">Digital-Rights-Management-Systems</a> bei den E-Books, das die iBooks an den Apple-Shop bindet und den Austausch mit anderen Geräten erschwert, sind auch die häufig geäußerten Kritikpunkte an Apples Eintritt in den Buchmarkt. Auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels warnt in einer <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib2Vyc2VuYmxhdHQubmV0LzM1NTY2Ni8=">Stellungnahme</a> vor möglichen „künstlichen Barrieren durch geschlossene Shopsysteme“. Denn wie Apple seine Marktmacht bei der Preisgestaltung im iTunes-Shop gegenüber den Plattenlabels <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL25ldHp3ZWx0L3dlYi8wLDE1MTgsMzcxODExLDAwLmh0bWw=">ausnutzte</a>, unterscheidet sich nur graduell von dem <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idWNobWFya3QuZGUvY29udGVudC80MTI5OC1lLWJvb2tzLmh0bQ==">Gebahren</a>, das amazon Verlagen gegenüber an den Tag legt. Der Kampf der großen Player um Marktanteile und Gewinne könnte über kurz oder lang auch die <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL25ldHp3ZWx0L3dlYi8wLDE1MTgsNjc0NzU3LDAwLmh0bWw=">Preisbindung bei E-Books infragestellen</a>. Angesichts dieser mehr als unsicheren Aussichten ist es verständlich, dass sich nach dieser Woche auch angesichts des lange erwarteten Einstiegs von Apple in den E-Book-Markt in der deutschen Buchbranche nicht viel Euphorie zu spüren ist.</p>
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		<title>Das Warten auf das Apple-Tablet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[E-Book-Lesegeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Advent ist ja eigentlich die Zeit des Wartens… aber obwohl Weihnachten schon längst vorbei ist, geht das Warten weiter, und zwar auf die Ankunft eines Gerätes, das die Buchwelt nachhaltig verändern soll: das Tablet von Apple, das, so verraten die Auguren, heute in einer Woche, bei einem von Apple angekündigten Event vorgestellt werden soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Advent ist ja eigentlich die Zeit des Wartens… aber obwohl Weihnachten schon längst vorbei ist, geht das Warten weiter, und zwar auf die Ankunft eines Gerätes, das die Buchwelt nachhaltig verändern soll: das Tablet von Apple, das, so verraten die Auguren, heute in einer Woche, bei einem von Apple angekündigten <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLmVuZ2FkZ2V0LmNvbS8yMDEwLzAxLzE5L25ldWVzLXZvbS1pcGhvbmUtb3MtNC0wLw==">Event</a> vorgestellt werden soll. Obwohl es bereits eine ganze Reihe von <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9UYWJsZXRfUEM=">Tablet PCs</a> gibt, wird besonders das Apple-Tablet, eine Art Notebook mit Touchscreen, mit Spannung erwartet. Apple wird zugetraut, was andere bislang nicht schafften: ein ansprechendes Gerät mit einem vernünftigen Geschäftsmodell zu verbinden. Bislang fehlt im E-Book-Bereich ein funktionierendes Geschäftsmodell, das sich auf dem Markt durchsetzt. <span id="more-271"></span></p>
<p>Die erhältlichen Lesegeräte, allesamt mit E-Ink-Display, imitieren das Lesen eines gedruckten Buches und sind dezidierte Lesegeräte, mit denen man kaum im Internet surfen oder andere Dinge verrichten kann. Zudem machen sie sich und den Verlagen durch die Verwendung verschiedenster offener und proprietärer Formate das Leben schwer. Geeignet sind diese Geräte sicherlich für „professionelle Leser“, wie Lektoren oder Professoren, die viel Lesestoff mit sich herumtragen, was durch die Digitalisierung für solche Reader im Wortsinne erheblich erleichtert wird, aber auf dem Massenmarkt werden sich dezidierte Lesegeräte kaum durchsetzen. Erschwerend kommt hinzu, dass der einzige „Big Player“, dem am ehesten eine erfolgreiche Strategie zugetraut wird, nämlich der Online-Buchhändler amazon, die Verlage durch eine restriktive Preispolitik <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idWNocmVwb3J0LmRlL25hY2hyaWNodGVuL29ubGluZS9vbmxpbmVfbmFjaHJpY2h0L2RhdHVtLzIwMTAvMDEvMTgvYXR0YWNrZS1hdWYtZGllLXByZWlzYmluZHVuZy5odG0=">ärgert</a> und sich mit dem direkten Werben um Autoren (und ihre E-Book-Rechte) nun auch noch zu diesen in Konkurrenz setzt, während sich Googles <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib2Vyc2VuYmxhdHQubmV0LzM1Mjk5MC8=">Image</a> und Marktmacht viele Verlage eher davon abhält, sich dem Suchmaschinenmonopolisten auszuliefern. Weder die Angebote für das iPhone noch Online-Bibliotheken (die sich vor allem für Fachbücher eignen) konnten die großen Erwartungen bislang erfüllen und das E-Book zu einem relevanten Umsatzposten entwickeln. </p>
<p>Was Apple mit dem iPod in Verbindung mit dem iTunes-Shop im Musikbusiness gelungen ist, soll nun auch (endlich) für die E-Books gelingen: ein attraktives Angebot, das der kostenlosen Konkurrenz von Tauschbörsen entgegentritt und es den Verlagen ermöglicht, neue Zielgruppen über das Internet anzusprechen und damit auch Geld zu verdienen. So soll das Tablet z. B. ermöglichen, sogenannte &#8220;Enhanced-E-Books&#8221; anzubieten, also um zusätzliche Medien, wie Bilder, Videos und Weblinks erweiterte E-Books, die die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen und damit einen echten Mehrwert gegenüber dem gedruckten Buch bieten &#8211; und höhere Preise für das E-Book als von amazon bislang durchgesetzt, rechtfertigen. Wie das <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL29ubGluZS53c2ouY29tL2FydGljbGUvU0IxMDAwMTQyNDA1Mjc0ODcwNDU0MTAwNDU3NTAxMTA5MjE0NTUwOTg3Mi5odG1sP21vZD1XU0pfVGVjaF9MRUZUVG9wTmV3cw==">Wall Street Journal berichtet</a>, bestätigte der Verlag Harper Collins entsprechende Gespräche mit Apple. Es bleibt abzuwarten, ob das Tablet das Geschäft mit E-Books entscheidend in Fahrt bringt oder ob die Leser ihre Lieblingsromane vielleicht einfach weiter lieber auf Papier lesen möchten – und sich für das Internet vielleicht erst noch entsprechende Genres, Text- oder Dateiformen entwickeln müssen. Mein E-Book-Favorit ist, nach wie vor, das <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL29yd2VsbGRpYXJpZXMud29yZHByZXNzLmNvbQ==">Tagebuch von George Orwell</a>: taggenau 40 Jahre nach Entstehen als Blog veröffentlicht, landet es (fast) täglich für zwischendurch in meinem Feed-Reader.</p>
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		<title>Digitale Zeitschriften – ein Blick in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 11:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>
		<category><![CDATA[E-Book-Lesegeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schwedische Bonnier Verlag hat ein interessantes Video veröffentlicht, wie wir in der nicht mehr allzu fernen Zukunft Zeitschriften auf tragbaren Lesegeräten lesen werden. Und das sieht doch schon wesentlich interessanter aus, als das Lesen auf einem grau-schwarzen E-Ink-Reader, mit dem man noch nicht einmal unterwegs E-Mails abrufen oder Videos anschauen kann. Ähnliche Wunderdinge werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der schwedische<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ib25uaWVyLmNvbS9lbi9jb250ZW50L2RpZ2l0YWwtbWFnYXppbmVzLWJvbm5pZXItbWFnLXByb3RvdHlwZQ=="> Bonnier Verlag</a> hat ein interessantes Video veröffentlicht, wie wir in der nicht mehr allzu fernen Zukunft Zeitschriften auf tragbaren Lesegeräten lesen werden. Und das sieht doch schon wesentlich interessanter aus, als das Lesen auf einem grau-schwarzen E-Ink-Reader, mit dem man noch nicht einmal unterwegs E-Mails abrufen oder Videos anschauen kann. Ähnliche Wunderdinge werden ja von dem Apple Tablet erwartet – man kann gespannt sein, ob es die Erwartungen erfüllt.</p>
<p><object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8217311&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8217311&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpbWVvLmNvbS84MjE3MzEx">Mag+</a> from <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpbWVvLmNvbS9ib25uaWVy">Bonnier</a> on <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3ZpbWVvLmNvbQ==">Vimeo</a>.</p>
<p>(via <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3RoZWhhcnBlcnN0dWRpby5jb20vMjAwOS8xMi9lLXJlYWRlcnMtdnMtdW5pY29ybnMv">harperstudio</a>)</p>
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		<title>Lesetipps: Digitalisierung am Pappenstiel für flache Lektüren</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[bewegliche lettern rechnet nach und kommentiert das ‚Jahrhundertprojekt’, als welches der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann vor wenigen Tagen die ‘Deutsche Digitale Bibliothek’ (DDB) vorstellte. Dabei stellt Thomas Rohde fest, dass das durchaus wörtlich zu vertehen ist: „Obwohl der Aufwand, den die DDB betreiben will, also sehr viel größer ist, ist ihre Investitionssumme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2Jld2VnbGljaGUtbGV0dGVybi5kZS8yMDA5LzEyL25hY2hnZXJlY2huZXQtZGFzLWphaHJodW5kZXJ0cHJvamVrdC1kZXV0c2NoZS1kaWdpdGFsZS1iaWJsaW90aGVrLw==">bewegliche lettern rechnet nach</a> und kommentiert das ‚Jahrhundertprojekt’, als welches der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann vor wenigen Tagen die ‘Deutsche Digitale Bibliothek’ (DDB) vorstellte. Dabei stellt Thomas Rohde fest, dass das durchaus wörtlich zu vertehen ist: „Obwohl der Aufwand, den die DDB betreiben will, also sehr viel größer ist, ist ihre Investitionssumme sehr viel überschaubarer […] Gemessen an Googles Investition könnte es also durchaus sein, dass – wie Neumann rühmt – ein ‘Jahrhundertprojekt’ aus der DDB wird: In 100 Jahren wäre man in etwa in der Größenordnung dessen, was Google bisher investiert hat. Dabei dürfte ein Löwenanteil dieser Summe allein für die anfallenden Recherche- und Verwaltungsarbeiten bei der Suche nach den Rechteinhabern draufgehen. Die Anzahl zugänglich gemachter Werke müsste dementsprechend weit hinter dem zurückbleiben, was Google bisher bereits ermöglicht hat.“</p>
<p>Dazu passt die Nachricht, dass wir alle sowieso nicht mehr so viel lesen. Besonders die konsumfreudige Zielgruppe der „Hedonisten“ krankt an Leseunlust. Schuld ist mal wieder das Internet, allerdings wird dort nicht weniger gelesen, sondern anders, wie ein interessanter <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5uenouY2gvbmFjaHJpY2h0ZW4va3VsdHVyL2FrdHVlbGwvZmxhY2hlX2xla3R1ZXJlbl9mdWVyX2RpZ2l0YWxlX2dlaGlybmVfMS40MTIxMDA3Lmh0bWw=">Artikel</a> über den Wandel des Lesens im digitalen Zeitalter konstatiert, auf den das <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy4zNjBncmFkLWJsb2cuZGUvP3A9MzUw">360grad-Blog</a> verweist.</p>
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		<title>TOC Frankfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 11:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeld der Buchmesse fand ebenfalls in Frankfurt die von O&#8217;Reilly organisierte Konferenz Tools of Change for Publishing (TOC) statt. Mit einigen hochkarätigen RednerInnen war die Konferenz gut besetzt. Mittlerweile sind alle Präsentationen der Konferenz veröffentlicht und können auf der TOC-Website heruntergeladen werden. Interessante Berichte und Kommentare zur Konferenz finden Sie u. a. beim perlentaucher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld der Buchmesse fand ebenfalls in Frankfurt die von O&#8217;Reilly organisierte Konferenz <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50b2NmcmFua2Z1cnQuY29tL2luZGV4Lmh0bWw=">Tools of Change for Publishing</a> (TOC) statt. Mit einigen hochkarätigen RednerInnen war die Konferenz gut besetzt. Mittlerweile sind alle <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50b2NmcmFua2Z1cnQuY29tL211bHRpbWVkaWEuaHRtbA==">Präsentationen der Konferenz</a> veröffentlicht und können auf der TOC-Website heruntergeladen werden. Interessante Berichte und Kommentare zur Konferenz finden Sie u. a. beim <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wZXJsZW50YXVjaGVyLmRlL2FydGlrZWwvNTc5My5odG1s">perlentaucher</a> und im <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5saXRlcmF0dXJjYWZlLmRlL3ZlcmxlZ2VyLWtvbmZlcmVuei10b2Mtd2VuaWctdmlzaW9uLXZpZWwtaXBob25lLw==">literaturcafé</a>.</p>
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		<title>Gegen Google und Amazon</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 08:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher digital]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gemeinnützige Archive.org will Digitalbücher sammeln, verkaufen, verleihen. Statt vieler geschlossener Plattformen plant Web-Visionär Brewster Kahle ein unabhängiges Zentralarchiv für E-Books. Die Bookserver-Plattform setzt auf die Formate PDF und EPUB. [Spiegel Online] (Via Der Schockwellenreiter.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das gemeinnützige <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hcmNoaXZlLm9yZy8=">Archive.org</a> will Digitalbücher sammeln, verkaufen, verleihen. Statt vieler geschlossener Plattformen plant Web-Visionär <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9CcmV3c3Rlcl9LYWhsZQ==">Brewster Kahle</a> ein <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hcmNoaXZlLm9yZy9ib29rc2VydmVy">unabhängiges Zentralarchiv für E-Books</a>. Die Bookserver-Plattform setzt auf die Formate PDF und <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9FUFVC">EPUB</a>. <i>[<a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlLw==">Spiegel Online</a>]</i></p>
<p>(Via <a href="http://www.publishblog.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5zY2hvY2t3ZWxsZW5yZWl0ZXIuZGU=">Der Schockwellenreiter</a>.)</p>
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