Kindle, E-Books und die “elektronische Hölle”

Hubert Spiegel schreibt heute in der FAZ über die Hoffnungen und vor allem die Befürchtungen, die für die Buchbranche mit der Einführung von E-Books und Amazons Lesegerät Kindle verbunden sind: „(…) während die einen freudig vom größten evolutionären Schritt seit Erfindung des Buchdrucks sprechen, fragen sich die anderen besorgt, welche Umwälzungen dem wichtigsten Medium der Kulturgeschichte bevorstehen könnten. Bislang scheint nur eines sicher: All jene, die mit dem Buch zu tun haben, ob sie es schreiben, drucken, binden, verlegen, durchs Land transportieren, verkaufen oder lesen, dürften auf die oder andere Weise von der neuen Technologie berührt werden.“

Dazu passt die Nachricht, dass Amazon – entgegen anderslautender Gerüchte – nicht plant, noch in diesem Jahr ein neues Modell des Kindle herauszubringen: “One thing I can tell you for sure is that there will be no new version of Kindle this year. A new version will come out sometime next year at the earliest.” So Amazon-Sprecher Craig Berman gegenüber der Dow Jones Nachrichtenagentur.

(via Guardian)

Aktualisiert am 29. August 2008