Elektronische Lesegeräte werden die Buchbranche verändern
Jörg Sundermeier, der Verleger des Verbrecher Verlags, schreibt in der taz über die neuen digitalen Lesegeräte amazon Kindle, Sony Reader und Co.: „Die elektronischen Lesegeräte werden den deutschen Buchmarkt empfindlich verändern. Das sogenannte E-Buch mag lange Zeit belächelt worden sein. Nun scheint es sich jedoch tatsächlich durchsetzen zu können.“ Zugleich warnt er vor der Marktmacht der Großanbieter, die sich durch die Monopolisierung von Herstellung und Verbreitung noch weiter verstärkt.
In die gleiche Kerbe schlägt MVB-Geschäftsführer Ronald Schill im libreka-Blog. Gerade das Geschäftsmodell amazons, das die Nutzer des Kindle an amazons Verkaufsplattform bindet, erscheint ihm problematisch. Andere Formate wie pdf können nur auf dem Umweg über amazon konvertiert und auf den Kindle geladen werden. Und überhaupt: Ist das iPhone nicht sowieso das bessere Lesegerät?
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Aktualisiert am 26. August 2008












