E-Book-Lesegeräte als Hoffnungsträger?
Nach einem Bericht der Welt plant Sony nach wirtschaftlich schlechten Jahren in Deutschland ein „Comeback“. Hoffnungsträger für den Aufschwung soll der Sony E-Book-Reader sein: „Nun hofft der Manager auf neue Wachstumstreiber. So will er schnellstmöglich den E-Book-Reader nach Deutschland bringen und sucht derzeit nach Partnern für die Inhalte. Mit diesem Gerät lassen sich digitale Bücher lesen. Der Online-Buchhändler Amazon hatte große Aufmerksamkeit hervorgerufen, als er im November in den USA ein vergleichbares Gerät mit dem Namen Kindle einführte.“
Fraglich dürfte dennoch sein, ob und inwiefern die E-Book-Reader (wir haben sie schon hier und da vorgestellt) sich gegen andere multimediale Geräte durchsetzen können. Anders als iPhone, iPod touch und viele Handys können die E-Book-Reader in der Regel nur für das Lesen eingesetzt werden. Zwar kann man mit den Geräten zum Teil auch im Internet surfen, allerdings nur in Schwarz-weiß und – durch die E-Ink-Technologie – mit verzögertem Seitenaufbau, und Mp3s abspielen, von dem Komfort und Funktionen der neuesten High-Tech-Geräte sind diese aber weit entfernt. Und dank immer größerer Displays und sinkender Preise bei mobilen Internetflatrates dürften Handy, iPhone & Co. attraktivere Ziele für die digitale Vermarktung von Buchinhalten darstellen.
(via buchmarkt)
Aktualisiert am 14. April 2008












