Drupalcamp in Essen


Am vergangenen Wochenende fand das Drupalcamp drupaletics in Essen statt – zwei Tage lang Sessions über verschiedenste Drupal-Themen, viel Kaffee und dazwischen Zeit für Unterhaltungen und die Gelegenheit, einige der Drupaler, deren Namen man aus den einschlägigen Drupalforen kennt, mal persönlich kennen zu lernen. Das Unperfekthaus war eine tolle Location, die Räumlichkeiten in verschiedensten Größen zur Verfügung stellte, und in dem die Teilnehmer rundum gut mit Essen und Getränken versorgt wurden. Die Sessions waren durchweg interessant und auf einem hohen Niveau.

In meiner ersten Session zur Drupal-Suche führten Nick und Leon (@macode) die lucene_api vor. Auch wenn noch Arbeit in die sprachliche Anpassung gesteckt werden muss, scheint das auf jeden Fall eine sinnvolle Alternative zur schwächelnden Core-Suche zu sein. In der zweiten Session stellte Birgit eine Intranet-Lösung, die sie mit Drupal entwickelt hat, vor. Interessant daran war vor allem der ungeschminkte Praxisbericht, was ging gut, wo gab’s Probleme usw. Wie auch in dem Vortrag von Ralf zum Panels-Modul zeigte sich, dass die großartige Flexibilität von Drupal die Entwickler zugleich immer vor die Qual der Wahl stellt – ein zweischneidiges Schwert, das aber, je länger man sich mit Drupal beschäftigt, umso faszinierender wird. Es gibt für alles nicht nur ein Modul, sondern auch mindestens 2 Lösungen … In der Panels-Session zeigte sich außerdem ein damit verwandtes Problem, das auch in anderen Sessions zutage trat: Geht man in die Details, wird die Diskussion schnell ausufernd. Sehr schnell kommt man von Panels zu Views, von Views zu Node References – ein spannendes Thema, das genug Stoff ein eigenes Camp bietet.

Spannend war auch der Sonntag, der mit einer guten Session zu Git begann – Versionskontrolle ist für alle Entwickler ein Thema, besonders wenn mehrere Beteiligte an einem Projekt zusammenarbeiten. Und die Session von Eugen und Daniel machte tatsächlich, wie versprochen, Spaß! Viel Stoff zum Austesten gab’s auch bei den zwei Stunden zu Übercart. Tom führte an konkreten Beispielen vor, wie man mit ergänzenden Modulen die Produktpräsentation interessanter machen kann, und konnte viel Interessantes von seinen Erfahrungen aus vielen Projekten erzählen. Dabei kennt Übercart fast keine Grenzen und fügt sich vor allem nahtlos in Drupal ein, nicht als aufgesetztes Shop-im-CMS-System, wie ich das von anderen kenne.
Die Mobiliser-Präsentation von Philipp konnte ich leider nicht bis zum Ende verfolgen, da ich zum Bahnhof musste. Leider habe ich auch einige andere, spannend klingende Vorträge verpasst, daher freue ich mich schon auf das nächste Camp und die Gelegenheit, andere Themen nachzuholen.

Aktualisiert am 5. März 2010

Ein Kommentar

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  1. Kommentar von Philipp Schaffner:

    Ein solche Zusammenfassung/Übersicht möchte ich unbedingt auch noch erstellen — leider bin ich noch nicht dazu gekommen. Übrigens: Du hast da eine feine Seite auf http://www.dietmargigler.de/ … die Referenzen/Projektbeschriebe gefallen mir auch sehr. Spannende Branche, gute Positionierung — aber bestimmt nicht gaaanz einfach!

    5. März 2010 @ 17:35

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